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Welche Größe Kniebandage? Messanleitung mit Größentabelle

Welche Größe Kniebandage ist die richtige?

Kurzantwort: Messen Sie den Umfang Ihres Oberschenkels 15 cm oberhalb der Kniemitte mit einem flexiblen Maßband – im Stehen, bei locker gestrecktem Bein. Der Wert bestimmt die Größe: 32–36 cm entspricht S, 36–40 cm M, 40–44 cm L und 44–48 cm XL. Bei Zwischenwerten wählen Sie für straffen Halt die kleinere, für mehr Komfort die größere Größe.

BLACKROX Kniebandage V1 Sport Fitness Krafttraining Kniestütze – Hauptbild
BLACKROX Kniebandage V1 Sport Fitness Krafttraining Kniestütze – Hauptbild

Eine Kniebandage kann ihr Gelenk nur dann zuverlässig stabilisieren, wenn sie richtig sitzt. Ist sie zu locker, rutscht sie beim Gehen oder Training nach unten und verliert ihre Wirkung. Ist sie zu eng, schnürt sie ein und liegt schon nach kurzer Zeit unangenehm an. Die gute Nachricht: Mit einem einfachen Maßband und zwei Minuten Zeit ermitteln Sie Ihre passende Größe zuverlässig selbst. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wo und wie Sie messen, welcher Umfang zu welcher Größe gehört – und was Sie tun, wenn Ihr Messwert genau zwischen zwei Größen liegt.

Schritt für Schritt: So messen Sie Ihren Beinumfang richtig

Für die Größenbestimmung zählt bei Kniebandagen der Oberschenkelumfang, gemessen 15 cm oberhalb der Kniemitte. So gehen Sie vor:

  1. Maßband bereitlegen: Verwenden Sie ein flexibles Schneidermaßband. Haben Sie keines zur Hand, funktioniert auch eine Schnur, die Sie anschließend am Zollstock abmessen.
  2. Position einnehmen: Stellen Sie sich aufrecht hin, das Gewicht gleichmäßig auf beiden Beinen, das zu messende Bein gestreckt und die Muskulatur entspannt.
  3. Kniemitte bestimmen: Orientieren Sie sich an der Mitte der Kniescheibe – das ist Ihr Referenzpunkt.
  4. 15 cm nach oben abmessen: Messen Sie von der Kniemitte 15 cm in Richtung Oberschenkel und markieren Sie den Punkt mit dem Finger oder einem Stift.
  5. Umfang messen: Legen Sie das Maßband an dieser Stelle waagerecht um den Oberschenkel. Es soll anliegen, aber nicht einschnüren. Notieren Sie den Wert in Zentimetern.

Zwei praktische Hinweise: Messen Sie idealerweise zu der Tageszeit, zu der Sie die Bandage später tragen – abends sind die Beine oft etwas voluminöser als morgens. Und messen Sie zur Sicherheit zweimal; weichen die Werte ab, nehmen Sie den Mittelwert.

Größentabelle: Kniebandagen von S bis XL

Mit Ihrem Messwert lesen Sie die passende Größe direkt aus der Tabelle ab:

Größe Oberschenkelumfang (15 cm oberhalb der Kniemitte)
S 32–36 cm
M 36–40 cm
L 40–44 cm
XL 44–48 cm

Diese Werte gelten als Richtwerte für BLACKROX Kniebandagen. Prüfen Sie vor der Bestellung trotzdem kurz die Größenangaben auf der jeweiligen Produktseite, da der Schnitt je nach Modell minimal abweichen kann. Liegt Ihr Umfang unter 32 cm oder über 48 cm, schreiben Sie uns – wir beraten Sie gern zur passenden Lösung.

BLACKROX Kniebandage V1 Sport Fitness Krafttraining Kniestütze – Detailansicht
BLACKROX Kniebandage V1 Sport Fitness Krafttraining Kniestütze – Detailansicht

Zwischengröße gemessen – was tun?

Ihr Messwert liegt genau auf der Grenze, etwa bei 40 cm? Dann helfen zwei Faustregeln. Erstens: Überlegen Sie, wofür Sie die Bandage hauptsächlich nutzen. Für spürbare Kompression beim Sport ist die kleinere Größe meist die bessere Wahl, für lange Tragezeiten im Alltag die größere. Zweitens: Berücksichtigen Sie Ihre Statur. Bei kräftiger, trainierter Oberschenkelmuskulatur, die sich unter Belastung deutlich anspannt, darf es eher die größere Größe sein; bei schlanken Beinen mit weicherem Gewebe sitzt die kleinere oft besser. Bedenken Sie außerdem: Das elastische Gestrick gibt mit der Zeit minimal nach. Eine neue Bandage darf anfangs straff sitzen – sie darf aber nirgends kneifen oder Druckstellen hinterlassen.

Aus der Praxis: Viele Kunden bestellen bei einem Messwert von exakt 40 cm zunächst Größe L und wundern sich, dass die Bandage nach zwei Wochen leicht rutscht. Wer zwischen zwei Größen liegt und die Bandage vor allem beim Training trägt, fährt mit der kleineren Größe meist besser – das Gestrick passt sich beim Tragen ohnehin etwas an.

Warum die richtige Größe so wichtig ist

Eine zu enge Bandage drückt auf Blutgefäße und Nerven. Typische Warnzeichen sind Kribbeln, Taubheitsgefühl oder eine sichtbare Einschnürung in der Kniekehle – dann sollten Sie die Bandage sofort abnehmen und eine Größe größer wählen. Eine zu lockere Bandage rutscht dagegen bei jeder Bewegung, reibt auf der Haut und kann keinen gleichmäßigen Druck aufbauen. Genau dieser gleichmäßige Druck ist aber entscheidend: Studien deuten darauf hin, dass Kompression die Eigenwahrnehmung des Gelenks (Propriozeption) unterstützen kann – eine Übersicht zu entsprechenden Untersuchungen finden Sie in der medizinischen Datenbank PubMed. Auch der Deutsche Olympische Sportbund betont in seinem Gesundheitsressort, wie wichtig passendes Equipment für gesundes Sporttreiben ist. Eine Bandage in der falschen Größe verschenkt diesen Nutzen.

So prüfen Sie den Sitz nach dem Anziehen: Die Bandage liegt faltenfrei an, die Kniescheibe sitzt mittig im Gestrick beziehungsweise in der Aussparung, und beim Beugen bildet sich kein drückender Wulst in der Kniekehle. Machen Sie zur Probe ein paar Kniebeugen – verrutscht die Bandage dabei deutlich nach unten, ist sie zu groß gewählt. Tritt nach etwa zehn Minuten Tragezeit Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl auf, ist sie zu klein. Beides lässt sich durch einen Wechsel der Größe schnell beheben.

Welche BLACKROX Kniebandage passt zu Ihnen?

Haben Sie Ihre Größe ermittelt, bleibt die Modellfrage. Die BLACKROX Kniebandage V3 ist der Allrounder für Alltag und Sport: atmungsaktives Kompressionsgestrick, rutschfester Sitz und in den Größen S bis XL erhältlich. Wer intensiver trainiert – etwa beim Funktionellen Training, beim Kraftsport oder in Ballsportarten mit schnellen Richtungswechseln – greift zur Kniebandage San Antonio V4 mit verstärktem Halt. Für beide Modelle messen Sie nach derselben Methode: 15 cm oberhalb der Kniemitte.

Wann zum Arzt?

Eine Bandage unterstützt Ihr Knie, sie ersetzt aber keine Diagnose. Lassen Sie Ihre Beschwerden ärztlich abklären, wenn das Knie geschwollen oder überwärmt ist, wenn es sich instabil anfühlt oder wegknickt, wenn Bewegungen blockieren oder einklemmen, wenn die Schmerzen trotz Schonung länger als etwa zwei Wochen anhalten oder wenn die Beschwerden nach einem Sturz oder Verdrehtrauma aufgetreten sind. In diesen Fällen gehört die Ursachenklärung in ärztliche Hände – die passende Bandage kann danach Teil des Behandlungsplans sein.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Physiotherapeuten.

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